Direkt zum Inhalt
Impuls+ Termin
Gebäudetechnik+ Digitales Bauen+ Digitale Transformation+ Work About Persönlichkeiten Impulse Termin buchen
Alle Impulse

Fragmentierung im Schweizer Bauwesen: Ursachen und Folgen.

17. Januar 2026 2 Min. Lesezeit Digitales Bauen+

Fragmentierung im Schweizer Bauwesen: Warum Bauprojekte teuer und langsam werden und was das für Bauherrschaften bedeutet. Jetzt Termin buchen.

PLANUNG AUSFÜHRUNG BETRIEB SCHNITTSTELLEN

Die Fragmentierung im Schweizer Bauwesen ist eines der zentralen Probleme moderner Bauprojekte. Prozesse sind nicht durchgängig, Rollen und Verantwortungen unklar und Akteure arbeiten in Silos. Diese Fragmentierung verhindert Wertschöpfung. Kosten steigen, Termine werden nicht eingehalten und Bauherrschaften können ihre Projekte nicht mehr aktiv steuern.

Warum ist die Planung heute nicht wertschöpfend genug?

Jede Planungsphase wird einzeln betrachtet, anstatt einer durchgängigen Betrachtung über den gesamten Lebenszyklus. Durch diese Phasenbrüche, besonders zwischen Planung, Ausführung und Betrieb entstehen Schnittstellen mit hohem Koordinationsaufwand und Informationsverlusten. Dies hat direkte Auswirkung auf die Wertschöpfung der Bauherrschaft, die dadurch verschlechtert wird.

Welche Ursachen führen zur Fragmentierung im Schweizer Bauwesen?

Die Ursachen sind vielfältig:

  • Einmaligkeit der Projekte
  • Hohe Komplexität, viele Gewerke, unterschiedliche Vorgaben, Standards und Tools
  • Unterschiedliche Digitalisierungsreifegrade der Unternehmen
  • Rollenunklarheit, oft auch innerhalb der eigenen Rolle
  • unterschiedliche Vorgaben von Auftraggebenden erschweren Standardisierung

Diese Faktoren verhindern eine effiziente Zusammenarbeit und führen zur Fragmentierung.

Welche Folgen hat die Fragmentierung für Bauprojekte?

Die Zusammenarbeit leidet, es entsteht ein erhöhter Koordinationsaufwand und nicht jede beteiligte Unternehmung verfolgt dasselbe Projektziel. Daten und Informationen können nicht durchgängig genutzt werden und es entstehen Verzögerungen in der Planung sowie auf der Baustelle. Es entsteht also eine Vielzahl von Problemen, die sich über den gesamten Prozess erstrecken und so die Effizienz hemmen.

Warum ist das ein Problem für die Bauherrschaft?

Für die Bauherrschaft hat es eine direkte Wirkung auf die Wertschöpfung, welche die drei wichtigsten Zielgrössen adressiert, Kosten, Qualität und Termine (vgl. Arlt & Kiehl, 1995, S. 10). Die Folgen zeigen sich in diesen Zielgrössen meist negativ, was somit den Projekterfolg massgebend verschlechtert. Zudem können Projekte nicht aktiv gesteuert werden, da Daten nicht rechtzeitig und in korrekter Form zur Verfügung stehen. Somit wird dies zu einem zentralen Problem für Bauherrschaften, die durch die Reduzierung der Fragmentierung den Projekterfolg massgeblich beeinflussen und dadurch verbessern können.

Fragmentierung im Schweizer Bauwesen ist der Hauptgrund, warum Bauprojekte in der Schweiz oft unnötig teuer und langsam sind. Wer Wertschöpfung steigern will, sollte genau hier ansetzen und Fragmentierung systematisch reduzieren.

Weiterführende Leistungen

BIM Gesamtkoordination+

Koordination und Prüfung aller Fachmodelle zu einem konsistenten Gesamtmodell.

Zur Leistung

Hör auf, Schnittstellen zu verwalten.

45 Minuten, konkret zu deiner Ausgangslage.

Termin buchen

Weiterlesen zum Thema

Alle Impulse
SEKUNDÄRPROZESSE ENTWICKLUNG PLANUNG AUSFÜHRUNG BETRIEB KERNPROZESSE 17. Januar 2026 Digitales Bauen+ Digitalisieren in der Bauwirtschaft: Fokus auf Kernprozesse AUSSPARUNGGEWERKLüftungABMESSUNG400 x 300BRANDSCHUTZEI 90ABSCHOTTUNGMörtelDURCHFÜHRUNGBSKSTATUSfreigegeben AM MODELLOBJEKT 4. April 2026 Digitales Bauen+ Aussparungsplanung BIM: 100 % weniger Nachträge Noah Massari 1. Februar 2026 Inside Impuls+ Ein neues Gesicht für unser digitales Ökosystem: Noah Massari

Passende Projekte

Alle Projekte
Visualisierung des Ersatzneubaus der Kantonsschule Wattwil, Ansicht über den Weiher mit dem Steg 2026 Digitales Bauen+ Ersatzneubau Kantonsschule, Wattwil Notizbuch mit Impuls+ Karte und Puzzleteilen auf einem Fenstersims 2026 Digitale Transformation+ Digitalisierung Hubacher Engineering GmbH Produktionshalle der Walter Buchmann AG mit offenen Installationen unter der Betondecke 2026 Gebäudetechnik+ Walter Buchmann AG, Zürich

FAQ

Warum ist die Bauwirtschaft heute nicht wertschöpfend genug?

Weil jede Phase isoliert betrachtet wird. Dies führt zu Phasenbrüchen zwischen Planung, Ausführung und Betrieb. Diese Schnittstellen erzeugen hohen Koordinationsaufwand und Informationsverluste. Dies reduziert direkt die Wertschöpfung für Bauherrschaften.

Welche Ursachen führen zur Fragmentierung im Schweizer Bauwesen?

Einmaligkeit der Projekte, hohe Komplexität mit vielen Gewerken, unterschiedliche Vorgaben und Standards, variierende Digitalisierungsreifegrade, Rollenunklarheit und abweichende Anforderungen der Auftraggebenden.

Welche Folgen hat die Fragmentierung im Schweizer Bauwesen für Bauprojekte?

Die Folgen führen zu Verzögerungen in der Planung und Bauausführung und hemmen die Effizienz. Es entsteht ein erhöhter Koordinationsaufwand, die Zusammenarbeit leidet und nicht alle Beteiligten verfolgen dasselbe Projektziel. Daten und Informationen können nicht mehr durchgängig genutzt werden.

Warum ist die Fragmentierung für die Bauherrschaft ein zentrales Problem?

Sie wirkt sich negativ auf den Projekterfolg aus, was sich in den wichtigsten Zielgrössen Kosten, Qualität und Termine zeigt (vgl. Arlt & Kiehl, 1995). Zudem können Bauherrschaften Projekte nicht aktiv steuern.

Sprich mit uns über dein Projekt.

Termin buchen Referenzen ansehen
45 Minuten, kostenlos, unverbindlich
Fabiano Perrino
Für dich da Fabiano Perrino +41 71 252 69 10 fbn@im-puls.plus