Digitalisieren in der Bauwirtschaft: Fokus auf Kernprozesse.
Digitalisierung in der Bauwirtschaft: welche Kernprozesse zuerst drankommen und woran zielgerichtete Digitalisierung erkennbar ist.
In der Schweizer Bauwirtschaft wird viel digitalisiert, aber oft nicht die Kernprozesse. Sekundärprozesse stehen dabei im Fokus. Dadurch bleibt die Wertschöpfung gering und das grösste Potenzial der Digitalisierung ungenutzt.
Wie sieht der heutige Stand der Digitalisierung im Schweizer Bauwesen aus?
Während andere Industrien (wie z.B. die Automobilindustrie) längst in der Industrie 4.0 angekommen sind, bleibt die Bauwirtschaft im Rückstand. Dies sieht man vor allem daran, dass hauptsächlich Sekundärprozesse (wie Verwaltung, Buchhaltung oder Marketing) digitalisiert werden. Die Kernprozesse der Planung oder Ausführung hingegen sind nach wie vor traditionell organisiert und werden an konventionellen Phasenmodellen ausgerichtet.
Was bedeutet das für die Wertschöpfung?
Der Fokus auf die Sekundärprozesse bringt Effizienzgewinne, da sich Unternehmen dort Zeit sparen und sich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Den grössten Hebel für die Steigerung der Wertschöpfung bieten aber die Kernprozesse. Hier liegt in der Bauwirtschaft noch grosses Potenzial, da diese Prozesse nur teilweise digitalisiert oder gar noch manuell abgewickelt werden.
Welche Folgen hat dies für Unternehmen?
Wer Kernprozesse digitalisiert und automatisiert, verschafft sich einen erheblichen Wettbewerbsvorteil gegenüber Unternehmen, die das nicht tun. Gleichzeitig werden dadurch wieder neue Chancen für Optimierungen sichtbar, die den Wettbewerbsvorteil noch weiter ausbauen könnten.
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FAQ
Welche Prozesse werden im Bauwesen meist digitalisiert?
Der Fokus liegt primär auf Sekundärprozessen wie Administration, Buchhaltung oder Marketing.
Welche Prozesse bieten den grössten Hebel für eine höhere Wertschöpfung?
Die grösste Effizienzsteigerung liegt in den Kernprozessen. Dort werden Kosten, Qualität und Zeit eines Bauwerks direkt beeinflusst.
Sollten auch Sekundärprozesse digitalisiert werden?
Ja, unbedingt. Die Digitalisierung von Sekundärprozessen reduziert Aufwand und schafft mehr Zeit für das Kerngeschäft eines Unternehmens.
Welche Mehrwerte entstehen, wenn Kern- und Sekundärprozesse verknüpft werden?
Dann entsteht der höchste Nutzen. Durch die Effizienzsteigerung und die Zeitgewinne können mehr Projekte mit höherer Qualität in weniger Zeit abgewickelt werden.
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